• 3 Punkte die bei Google Maps im Hinblick auf eine bessere Usability verbessert werden könnten

    Google Maps, wer liebt es nicht?! Ob man nun eine Route planen möchte, oder sich auf der Suche nach einem Restaurant, Club, Arzt oder Hotel befindet, man bekommt hier schnell eine Übersicht der in der Nähe befindlichen Institutionen teilweise auch mit mehr oder weniger hilfreichen Nutzerbewertungen.

    Wer aber denkt dort alle Einträge zu finden liegt leider falsch. Die Einträge in Google Maps werden nämlich zum einen von den Firmenverantwortlichen selbst angelegt oder von Branchenverzeichnissen importiert. Fehler in der Datenkonsistenz können somit nicht gänzlich ausgeschlossen werden und es sollte somit im Interesse der Firmenverantwortlichen liegen Ihre Einträge entsprechend aktuell und richtig zu halten.

    Google-Maps-Interface

    Bei allen Vorzügen die dieses System bietet, muss jedoch auch ein wenig Kritik geübt werden, so hapert es in Sachen Usability doch an der einen oder anderen Stelle ganz ordentlich. Wieso?! Hier nur ein paar Punkte die es meiner Meinung nach bei Google Maps noch zu verbessern gilt.

    1. Beim skippen zur nächsten Ergebnisseite wird nicht an den Seitenanfang gesprungen / mangelnde Usability des Google Maps Interfaces

    Dieser Umstand ist sehr unvorteilhaft da der Nutzer auf jeder neuen Ergebnisseite wieder an den Anfang scrollen muss um sich die Einträge alle anzuschauen und die Darstellungsreihenfolge nicht zu unterbrechen. Hat man beispielsweise einen Filter bei den Suchergebnissen aktiviert (die meiner Meinung nach auch nicht optimal sind) kann es passieren, das entscheidende Informationen auf Grund der falschen Positionierung beim Laden der Seite verloren gehen. Schade da die Programmierung dieses, bei Google ständig verwendeten Features, sicher nicht allzu lange dauern würde, die Wirkung für den Nutzer jedoch erheblich ist.

    Nicht-geskippte-Ergebnisseite_Google-Maps

    2. Nutzerbewertungen validieren / Soziale Verantwortung der Nutzer

    Leider findet man häufig sehr negative Beschreibungen die, meiner Meinung nach, wenig hilfreich sind. Häufig mangelt es an der nötigen Objektivität der Nutzer eine Bewertung zu hinterlassen, die nicht durch einen negativen und strikt subjektiven Eindruck entstanden sind. Leider scheint vielen Nutzern die Wirkung einer solchen Beschreibung nicht bewusst zu sein und es wird ziellos kritisiert. In der Regel hilft eine gute und objektive Beschreibung anderen Nutzern das Service- oder Dienstleistungsangebot vorab zu bewerten und sich auf Grund einer hoffentlich objektiven Bewertung für oder gegen einen Service zu entscheiden.

    Bewertung-Hotel-Pulitzer-Amsterdam

    Bewertung-Hotel-Pulitzer-Amsterdam(2)

    >> Negative Bewertungen kommen auf zwei nachfolgenden Seiten doppelt vor.

    Bewertung-Hotel-Pulitzer-Amsterdam(3)

    Fehler-Ansicht-Nutzerbewertung-Tripadvisor

    >> Durch die fehlerhafte Schnittstelle ist, meiner Meinung nach keinerlei Bewertungstransparenz mehr gegeben und man sollte meiner Meinung nach die Datenkonsistenz anzweifeln.

    3. Daten von mehreren, zum Teil auch fremden Branchenbuchanbietern beziehen

    Die Bereitstellung der Firmendaten über mehrerer Brachenverzeichnisanbieter birgt sicherlich einige Vorteile. Einer der größten, ist meiner Meinung nach die maximal mögliche Informationsvielfalt. Leider steigt durch den Zugriff auf mehrere Datenquellen auch wieder die Fehleranfälligkeit der zu Unternehmen gemachten Daten. Meiner Meinung nach wäre der Zugriff auf eine, maximal zwei Datenquellen förderlicher für die Datenkonsistenz. Vielleicht sollte Google versuchen eine Kooperation mit einem großen deutschen Branchenbuchanbieter anzustreben um eine Vielzahl der vorhandenen Daten aus einer Quelle zu beziehen und somit die mögliche Datenkonsistenz zu steigern.

    Hotel-Pulitzer-Amsterdam_Google-Maps

    So das war’s mal wieder mit den kritischen Ansätzen gegenüber Google Maps. Wer weiß, vielleicht liest ja jemand der übermenschlichen Suchmaschine diese Zeilen und nimmt sich das Feedback zu Herzen. Würde mich natürlich im Sinne einer besseren Nutzbarkeit von Google Maps freuen. Ich denke über die 3 oben genannten Punkte hinaus gibt es noch weitere Verbesserungsansätze, man sollte jedoch abschließend sagen dass dieser Service super Ansätze für die Nutzer bietet und einen enormen Mehrwert darstellt. Als Nutzer kann man sich somit auf einfache Art und Weise über Service- oder Dienstleistungsangebote informieren und diese ggf. durch die geographische Entfernung auswählen.

    Aber wie sagt man so schön: „Wer aufgehört hat besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.“

    Hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen dieses Beitrags und gebt mir ein wenig Feedback. Vielleicht habt ihr ja auch noch den ein oder anderen Kritikpunkt an Google Maps, der euch auf dem Herzen liegt, würde mich sehr über euer Feedback freuen.

  • 5 Experten-Tipps zur Usability Optimierung von Online-Shops

    cover-oct-2009-150wNach langer Abwesenheit schaffe ich es endlich mal wieder einen Beitrag zu verfassen und kann euch ein echtes Schmankerl präsentieren.

    In der aktuellen Ausgabe des Suchradars, dem Magazin für SEO und SEM, sind sehr interessante Informationen rund um…

    • die Usability Optimierung von Online-Shops (Interview mit Johannes Altmann, Gründer und Geschäftsführer von Shoplupe.de)
    • eine neue Veranstaltung für Shop-Betreiber (Hitmeister e-Commerce Day am 13.03.2010 in Köln)
    • eine Studie, in der beschrieben wird, wie hoch der prozentuale Anteil des Umsatzes für Werbekosten liegt (BITKOM)
    • SEO für Online-Shops (Suchradar)
    • Schritt für Schritt zum optimalen Shop, so steigert man Coversions (Matthias Speth , der Internet-mit-IQ GmbH)

    Die gesamte Ausgabe des Suchradars könnt ihr auf suchradar - dem Magazin für Suchmaschinen-Marketing, kostenlos herunter laden. Ich kannte das Magazin bis dato noch nicht und bin mit dem Lesen der aktuellen Ausgabe, sicher zum regelmäßigen Leser geworden. Hiermit möchte ich herzlich den Verantwortlichen des Suchradars und den engagierten Interviewpartnern für die interessanten Interviews und Informationen bedanken.

  • Innovativster Onlineshop 2009 - Gründe für den Erfolg und die hohe Nutzrfreundlichkeit

    Aufbauend auf die Linktipps von Thorsten Wilhelm auf usabilityblog.de möchte ich euch heute den innovativsten Onlineshop 2009, TVino.de vorstellen. Herr Wilhelm verweist in seinen Linktipps widerrum auf einen Beitrag von Olaf Groß, der den Award „Innovativster Onlineshop 2009 gekürt“ zum Thema hat. Vielen Dank an dieser Stelle an die zwei Herren und die Publikation dieser Informationen.

    Was macht einen Onlineshop innovativ?!
    Was erwartet man wenn man den Begriff innovativster Onlineshop hört?! Neue Bestellprozesse, bessere Produktübersicht für die Kunden oder ähnliches. Gewonnen hat jedoch eine neue Form der Produktpräsentation und der Kundenbindung durch Emotionalisierung der Produkte und deren Präsentation in Form von individuellen und hochwertig gemachten Videos rund um die zu präsentierenden Produkte.

    Wie ich euch schon im Beitrag „Nutzerfreundlichkeit erleben – Produktvideos erhöhen nachweislich die Conversion Rate“ aufgezeigt habe, erhöhen Produktvideos nachweislich die Conversion Rate der potentiellen Kunden, da diese für potentielle Kunden einen Mehrwert und eine Entscheidungshilfe für einen möglichen Kauf darstellen.

    Im Fall von TVino.de werden in den Videobeiträgen interessante Themen rund um das große Thema Wein. Das geschickte und auch schöne ist, das es die Betreiber so schaffen eine persönliche und emotional geprägte Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kunden ein vertrautes und persönliches Gefühl entwickeln und durch die emotionale Bindung stärker verbunden und, so meine Meinung, auch besser beraten fühlen.

    Man kann es kaum anders sagen, sehr gut gemacht, zumal, meiner Meinung nach auch „das Gesicht“ von TVino.de eine große Rolle spielt. Hendrik Thoma schafft es sehr gut, eine angenehme und sehr persönliche Stimmung in den Videos zu transportieren, was die Empfehlungen und die Produktpräsentation noch glaubwürdiger macht.

    So wird sehr geschickt, rund um das Produkt, den Wein, eine angenehme, mehrwert schaffende, persönliche und emotionale Atmosphäre geschaffen, die dem Kaufinteressierten bei weitem mehr Informationen vermittelt, als eine schlichte Auflistung der Fakten rund um das zu verkaufende Produkt.

    Ich bin mir sicher das sich dies zum einen in einer längeren Verweildauer auf der Homepage und auch in einer geringeren Abbruchquote der Bestellung äußert, da Kaufinteressierte sich die Zeit nehmen sich über ein entsprechendes Video eingehend mit Ihrer Kaufentscheidung auseinander zu setzen. Letztlich denke ich sogar, dass sich diese Art der Produktpräsentation positiv auf den Gesamtabsatz des Onlineshops auswirkt.

    Erfolgsgeheimnis Online-Shop?!
    Ich denke das Erfolgsgeheimnis dieses Onlineshops kann man an den drei folgenden Punkten fest machen.

    • Personalisierung (Hendrik Thoma als Gesicht von TVino.de)
    • Emotionalisierung (Herstellung eines persönlichen Bezugs zum Produkt)
    • Mehrwert (Weiterführende Informationen rund um das Produkt)

    In diesem Sinne: Chapeaux und ein wohl verdienter Sieg in der Kategorie innovativster Onlineshop 2009.

  • Rückblick zum Usability Kongress 2009 in Frankfurt am Main

    Nachdem ich euch auf nutzerfreundlich schon einen Hinweis zur Veranstaltung „World Usability Day am 12. November 2009 in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ gegeben habe, möchte ich die Chance nicht missen euch auf den Usabiliy Kongress 2009 hinzuweisen der am 05. und 06. Oktober in Frankfurt am Main statt fand.

    Auf der Homepage des Usability Kongresses findet man eine Übersicht der interessanten und hochkarätigen Referenten und Ihren vorzustellenden Themengebieten. Leider habe ich trotz einer kurzen Recherche bis auf den explido Blog keine Vortragsunterlagen finden können.

    Eigentlich schade, da meiner Meinung nach gerade die online Nachbereitung eines solchen Events viel Mehrwert für Interessierte, Fachbesucher und auch die Referenten des Kongresses bietet. Da so der thematische Austausch über die Veranstaltungsgrenzen hinaus weiter angeregt und gefördert werden kann. Immerhin finden sich auf der Homepage kurze Abstracts der Referenten in denen die Vortragsthemen kurz erläutert werden. Mit dem dazugehörigen Namen, der Firma und ein wenig Geschick kann man die entsprechenden Vortragsunterlagen sicher bei den jeweiligen Referenten anfragen und sich per Email zu schicken lassen.

    Was ein Glück gibt’s immer einen Querulanten der nicht dem allgemeinen Informationsgeiz teilt. In diesem Fall explido, welche auf Ihrem Blog umfangreiche Informationen zu den folgenden Themengebieten basierend auf der Kongress-Präsenz publiziert haben.

    Meiner Meinung nach absolut vorbildlich und ein gutes Beispiel für eine kollaborative Online-Präsenz, die einen solchen Kongressbesuch richtig nachbereitet und Interessierten so die Möglichkeit gibt sich eingehend über die Fachkenntnisse von explido zu informieren.

    Explido behandelt dabei die folgenden Themengebiete und stellt entsprechend umfangreiche und interessante Informationen online zu diesen Themengebieten bereit:

    Conversion Optimierung
    A/B- und Multivariates Testing
    Landingpage Optimierung
    Shop Usability
    Onsite Analytics

    Viel Spaß beim lesen der Unterlagen von explido und beim stuidieren der Vortragsabstracts, ich bin mir sicher, dort findet sich für jeden Online- und Usability Interessierten ein interessanter Vortrag , den man beim entsprechenden Referenten mal versuchen sollte anzufragen.

  • Neue Usability-Software adressiert Web-User kostengünstig, schnell und einfach in der Umsetzung: die UX-Suite der kuehlhaus AG

    Gleich heute morgen bin ich über ein super Interview rund um das Thema Web-Usabiliy und User-Centered-Desgin gestoßen. Darin wird Herr Dipl.-Ing. Christian Reschke, Vorstand / CEO / Founder der kuehlhaus AG aus Mannheim.

    Im Interview mit dem PresseAnzeiger beschreibt Herr Christian Reschke die Vorteile sowie die Kostenerspanis und Optimierungs-Potentziale, die sich mit wenig Aufwand durch die von der kuehlhaus AG entwickelten UX-Suite-Software erreichen lassen.

    Das Konzept ist eigentlich nahe liegend: Teste die Websites in dem Medium für das sie oder in dem sie erstellt wurden. Darüber hinaus ist es viel einfacher engagierte und geeignete Testpersonen über das Internet zu aquirieren als im normalen Leben. Durch eine entsprechende Community für die Testpersonen, könnten zu dem die Ergebnisdokumentation und der Austausch zwischen Tester und Auftraggeber vereinfacht werden.

    Das besondere an dieser Software ist, das hohe Probandenvergütungen, terminliche Abstimmungen und die umfangreichen Testnachbereitungen nahe zu wegfallen und sich so der Usability Test sehr günstig und mit wenig Aufwand umsetzen lässt. Neben den Kostenvorteilen durch die oben genannten Punkte lassen sich im Fall der UX-Suite weitere Vorteile, wie beispielsweise die einfache und schnelle Durchführung ohne Reisekosten und Meetings bezeichnen.

    Darüber hinaus betont Herr Christian Reschke die Entwicklung der Usability hin zur User-Experience und die wachsende Bedeutung des "Joy-of-Use" und der Erwartungshaltung der Nutzer das eine Website das Begehren des Nutzers steigert sich aktiv auf dieser Homepage zu bewegen.

    Wenn das kleine Review des Interviews rund um die neue Usability Software der kuehlhaus AG und die Ausführungen von kuehlhaus-CEO, Herr Dipl.-Ing. Christian Reschke gefallen hat und Ihr gerne das ganze Interview "Neue Usability-Software: Der Nutzer bestimmt, wie´s aussieht" lesen wollt, der nachfolgende Link bezeichnet dies auf der Homepage des Presse Anzeiger.

    Vielen Dank an Dipl.-Ing. Christian Reschke und an den Presse Anzeiger für die Publikation dieses interessanten Interviews.

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